Zahnmedizin, Zahnpflege, Zahntechnik

Karies – Diagnose und Behandlung

Wenn Sie zu den Menschen gehören, welche ihre Zähne schätzen, pflegen und bis ins hohe Alter gesund erhalten möchten, dann stellt Karies für Sie sicher ein interessantes Thema dar.

Karies ist eine Erkrankung des Zahnes, welche sich durch eine individuelle Vorsorge enorm vermindern lässt. Ein zentraler Grundsatz besteht in diesem Zusammenhang darin, dass die entsprechende Nahrungsaufnahme dazu beitragen kann. Dabei sollten Sie stark zuckerhaltige Speisen vermeiden. Dies hat den Vorteil, dass sich an Ihren Zähnen keine übermäßige Plaque bilden kann, welche in der Zahnmedizin eindeutig als Voraussetzung für die Bildung von Karies erwiesen hat. Nicht nur Speisen mit einem hohen Gehalt an Kohlenhydraten sondern auch Getränke und süße Obstsorten fördern die Entstehung von Karies. In diesem Bezug ist es günstig, wenn Sie beispielsweise Cola und süße Säfte meiden.

Wenn Sie ihre Zähne gegen Karies stärken möchten, dann können Sie dies dadurch umsetzen, wenn Sie viel Kalzium durch Milch aufnehmen. Daneben ist Wasser empfehlenswert, da eine hohe Konzentration an Mineralien, insbesondere Fluor enthalten ist. Kalzium und Fluor sind bekannt als zahn- und knochenstärkende Substanzen. Zur Vermeidung von Karies können Sie viel knackiges rohes und nicht so weich gekochtes Gemüse verzehren, welches die Widerstandsfähigkeit der Zähne und deren Festigkeit stärkt.

Die richtige Zahnpflege steht bei Ihnen sicherlich im Mittelpunkt. Damit erreichen Sie ebenfalls einen zuverlässigen Effekt gegen die Entstehung von Karies. Das gründliche Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide ist empfehlenswert. Bei einer Kontrolle beim Zahnarzt, welche Sie zweimal jährlich durchführen, sollten Sie auf die Entfernung von Zahnstein achten.

Karies entsteht durch einen Entkalkungsvorgang des Zahnes. Umgangssprachlich wird die Zahnkaries auch als Zahnfäule bezeichnet, welche durch eine Kombination von Mikroben, Zucker und eine mangelhafte Pflege der Zähne entsteht. Die Ursache für Karies ist ein zu weicher und damit empfindlicher Schmelz des Zahnes. Bakterien wie Streptokokken können in den aufgeweichten Zahnschmelz eindringen. Nehmen Sie mit Ihrer Nahrung viel Zucker auf, dann trägt das Bakterium dazu bei, dass eine Säurebildung entsteht, wobei Zucker zu Milchsäure umgewandelt wird. Diese aggressive Säure zerstört den Zahnschmelz und dieser kann porös werden und ausbrechen. Wenn Sie eine Zahnkaries unbehandelt lassen, dann kann es passieren, dass der Zahnnerv ebenfalls durch die Karies beeinträchtigt und der Zahn sogar im Inneren von Fäulnis befallen wird. Aus diesem Grund muss ein Zahn extrahiert werden, wenn die Karies zu weit fortgeschritten ist.

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