Heute achten die Menschen sehr auf ihre Mundhygiene. In dieser Hinsicht hat sich in den letzten Jahrzehnten ein großer Wandel vollzogen. Gehörten früher “die Dritten” im Alter einfach dazu, gelingt es heute, die Zähne viel länger, oft sogar lebenslang zu erhalten.
Elektrische Zahnbürsten, möglichst mit Ultraschall und Zahnseide gehören in jeden Haushalt. Viele benutzen dazu noch eine Munddusche. Was sagen die Zahnärzte dazu?
Sie sehen die Munddusche als Ergänzung zu Zahnbürste und Zahnseide, weisen aber auf ein paar Regeln im Umgang mit der Munddusche hin:
Bei akuten Entzündungen des Mundraums, speziell des Zahnfleisches, sollte diese nicht angewendet werden, da Bakterien in die Zahnfleischtaschen gespült werden können. Wer unter einer solchen Erkrankung leidet, sollte vor dem Gebrauch einer Munddusche unbedingt seinen Zahnarzt zu Rate ziehen. Das Gleiche gilt für die Träger von künstlichen Herzklappen, bei denen ganz besondere Vorsicht in Bezug auf Infektionsgefahren geboten ist.
Der Druck der Munddusche soll verstellbar und nicht zu stark eingestellt sein. Die Munddusche Testsieger verfügen alle über regulierbaren Wasserdruck. Die Munddusche wird nach dem Zähneputzen angewendet und eignet sich besonders zur Reinigung schwer zugänglicher Stellen im Mundraum, wie unter Zahnersatz, Brackets (festen Zahnspangen) und Brücken.
Nach zahnmedizinischen Eingriffen sollte die Munddusche bis zur Abheilung der Wunde nicht verwendet werden.
Die Zahnärzte weisen darauf hin, dass die Munddusche nicht den Gebrauch von Zahnseide ersetzt! Sie kann festsitzende Plaque nicht entfernen, aber natürlich dazu beitragen, dass solche hartnäckigen Beläge gar nicht erst entstehen.
Im Munddusche Test wird von Verbrauchern oft die angenehme Massage des Zahnfleisches gelobt.
Was nicht vergessen werden darf: auch die Munddusche bedarf der Reinigung. Dass sie täglich durchgespült wird, reicht nicht aus, man sollte sie regelmäßig mit einem speziellen Reinigungsmittel, das auch entkalkt, reinigen. Das verlängert die Lebensdauer der Munddusche und verhindert, dass sich Bakterien in den Kalkablagerungen und dem Schlauchsystem vermehren.
Um strahlend weiße Zähne zu bekommen gibt es mehrere Möglichkeiten. Begonnen wird beim Zahnarzt oft mit einer professionellen Zahnreinigung. Diese Zahnreinigung entfernt nicht nur die Zahnbeläge oberhalb des Zahnstange sondern auch unterhalb im Bereich des Zahnfleisches. Auch Plaque wird mithilfe von Ultraschallgeräten entfernt. Danach erfolgt eine Politur und Fluoridierung sämtlicher Zahnoberflächen. Der Nutzen einer professionellen Zahnreinigung ist schnell erkennbar. So können Krankheiten im Zahn-, Mund-, Kieferbereich verhindert werden. Ebenso halten Füllungen und Zahnersatz sowie Implantate länger.
Eine professionelle Zahnreinigung kann ich zuhause erfolgen sondern nur in einer zahnärztlichen Praxis. Was die Zahnbürste bei der täglichen Reinigung nicht schafft wird hier entfernt. Je nach befahl Plaque und Zahnstein sollte eine professionelle Zahnreinigung mindestens zwei bis viermal im Jahr erfolgen. Die Kosten hierfür trägt der Patient selbst. Meist betragen diese zwischen 60 und 120 Euro pro Sitzung.
Eine professionelle Zahnreinigung reicht jedoch nicht aus, wenn die Spuren von Kaffee, Tee und Nikotin beseitigen möchte. Gelbe Zähne helfen nicht dabei neue Bekanntschaften zu schließen (Sponsored by Parship.de). Zahnverfärbungen werden oft mit dem so genannten Zahnbleaching beseitigt. Der Zahnarzt kann hierbei zwischen unterschiedlichen Methoden wählen. Beim Laser-Bleaching wird ein gleich gehen auf die Zähne aufgetragen und dann mit einem Laser bestrahlt. Durch die Laserbehandlung in Kombination mit dem Bleichmittel hellen die Zähne um mehrere Farbtöne auf. Bereits nach der ersten Sitzung ist ein Ergebnis sichtbar. Damit die Zähne lang enthalten weiß bleiben werden auf zwei Sitzungen im Abstand von zwei Wochen durchgeführt. Die Kosten sind hierbei sei hoch um betragen zwischen 500 und 700 Euro.
Etwas günstiger ist die Behandlung mittels Power-Bleaching. Die Behandlung erfolgt ebenfalls durch ein Bleichgel und mithilfe einer Bleichlampe. Die Behandlung dauert nicht mehr lange und das Ergebnis ist schnell sichtbar. Die Kosten liegen zwischen 500 und 600 Euro.
Günstigere Varianten um Zähne zu bleichen gibt es ebenfalls. Das so genannte Home-Bleaching kostet weniger und wird teilweise zuhause durchgeführt wichtig ist vorher eine ausführliche Beratung vor Zahnarzt. Artikel aus der Drogerie sind zwar kostengünstiger aber meist nicht so effektiv wie das Zahnbleaching beim Zahnarzt.
Bei Stevia handelt es sich um ein Produkt der Pflanze Stevia rebaudiana (bezeichnenderweise auch “Süßkraut” oder “Honigkraut” genannt), die aus Südamerika stammt. Stevia ist ein natürlicher Süßstoff – ein pflanzlicher und natürlicher Zuckerersatz, der in Japan schon seit den 70er Jahren verwendet wird. Das Besondere an Stevia ist, dass er eine bis zu 300-fache Süßkraft von Zucker hat, dabei die Zähne nicht angreift, sondern schont. Darüber hinaus kann Stevia auch von Diabetikern verwendet werden, da der Blutzuckerspiegel nicht erhöht wird. Die Süßkraft stammt dabei aus den laubartigen Blättern der Stevia rebaudiana.
Stevia rebaudiana
Die Pflanze stammt ursprünglich aus Paraguay und wächst heute in Brasilien und Paraguay in natürlichen Vorkommen. Die indigene Bevölkerung nutzt sie schon seit Jahrhunderten als natürlichen Süßstoff. Es handelt sich dabei um eine krautige, subtropische Pflanze, die bis zu 100 Zentimeter hoch wird und laubartige Blätter hat, die circa drei Zentimeter lang werden. Die Stevia rebaudiana gehört zur Familie der Korbblütler und blüht weiß. Sie ist wärmeliebend und nicht frosthart und muss deswegen jedes Jahr aufs Neue kultiviert werden. Die Blätter werden dabei im September oder Oktober vor dem ersten Frost geerntet. Tritt kein Frost ein, kann die Pflanze bis zu sechs Jahre lang genutzt werden.
Etwaige Risiken und Vorteile
Eine vermutete mögliche Begünstigung von Krebs, der Verdacht auf eine genotoxische Wirkung (Veränderung des menschlichen Erbguts) und eine etwaige Einschränkung der menschlichen Fruchtbarkeit haben bislang die Einführung von Stevia in der EU verhindert. Neueste Studien haben allerdings Verdachtsmomente entkräftet, daher wird es Stevia vermutlich auch in der EU bald geben, zumal in Japan über Jahrzehnte hinweg keine negativen Erfahrungen gesammelt wurden.
Studien haben außerdem eine blutdrucksenkende, blutzuckersenkende und gefäßerweiternde Wirkung von Stevia festgestellt. Er blockiert außerdem die Plaque-Neubildung und ist deswegen günstig für Zähne. Vor allem die ersten genannten Eigenschaften machen Stevia geeignet für Diabetiker.
Die Lebensmittelindustrie entdeckt deswegen Stevia zunehmend für sich, da der natürliche Süßstoff nur einen minimalen Bruchteil der Kalorien von Zucker enthält und außerdem temperaturresistent ist. Daher kann er auch beim Kochen und Backen verwendet werden (im Gegensatz zum bislang verwendeten Süßstoff Aspartam). Frankreich hat deswegen als bisher einziges EU-Land den Vertrieb von Stevia zunächst zeitlich befristet erlaubt. In Deutschland kann man Stevia ganz normal online kaufen.
Ein gesundes Lächeln strahlt nicht nur Freundlichkeit aus, es zeugt auch von guter Mundhygiene. Mundgeruch und Zahnbelag dagegen stoßen ab. Wer ein Paradies für Zahnstein, Plaque und Bakterien im Mund schafft, muss sich über diese negativen Folgen nicht wundern. Er wird es schwer haben, mit solchen Defiziten noch attraktiv oder kompetent zu erscheinen. Nicht die Frauen sondern der Zahnschmelz schmilzt dahin.
Das kleine einmaleins der Mundhygiene: Zähne putzen
Dabei ist heute hinlänglich bekannt, was man für die Mundhygiene beachten muss und dies stellt auch keine allzu hohen Anforderungen: Regelmäßiges Zähneputzen beseitigt Mundgeruch, Plaque oder Bakterien im Mund und beugt so Zahnstein und Parodontose vor. Mundgeruch entwickelt sich dabei nicht nur durch den Zahnbelag, sondern auch durch andere Bakterien im Mund, etwa auf der Zunge. Es gilt also auch hier gründlich auf die Mundhygiene zu achten. Oft ist man sich des eigenen Mundgeruchs gar nicht bewusst, aber glauben Sie es ruhig – Ihre Mitmenschen sind sich dessen bewusst. Helfen Sie deshalb sich und anderen.
Bautechnische Mängel – Zahnstein zerstört den Zahnschmelz
Mundhygiene beugt zwar Mundgeruch und anderen Erkrankungen vor, da Plaque und Bakterien im Mund aber recht hartnäckig sind, sollte der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt dennoch Pflicht sein. Da man sich nicht durchgängig die Zähne putzen kann, bildet sich immer etwas Zahnbelag, der den Zahnschmelz angreifen kann. Zahnstein ist die Folge. Dieser sieht nicht nur unschön aus, sondern bedroht auch die Gesundheit ihres Gebisses. Ist ein Zahn erst einmal befallen, kann sich der Zahnstein ausbreiten und ihn komplett zerstören, was wiederum zu Mundgeruch und Zahnschmerzen führt. Oft hilft dann nur noch die komplette Entfernung des Zahns. Sorgen sie deshalb für ihren Zahnschmelz, er wird es ihnen danken und frei von Zahnbelag und anderen Bakterien im Mund bleiben.
Soft Skill durch hartes Zubeißen
Mundgeruch und mangelnde Mundhygiene sind also nicht schwer aufrecht zu erhalten. Das ist umso wichtiger, da Zahnstein, Plaque und Co. nicht bloß der Attraktivität schaden, sondern auch beruflich einen schlechten Eindruck hinterlassen. Ein Lächeln ohne Zahnbelag und mit blendend weißem Zahnschmelz ist die beste Visitenkarte. Geben Sie deshalb also kein Pardon für Bakterien im Mund.