Zahnmedizin, Zahnpflege, Zahntechnik

Veneers – für strahlend weiße Zähne

Bei Veneers handelt es sich um hauchdünne Zahnverblendschalen, die aus dem wohl widerstandfähigsten Material bestehen: Keramik. Die Veneers variieren stark in ihrer Form, denn sie werden für jeden Patienten und dessen Gebiss individuell von erfahrenen Zahntechnikern – nach vorhergehender Abdrucknahme – angefertigt. Nach einem leichten Aufrauen der Zahnoberfläche werden die Veneers schließlich fest mit dem Zahn verbunden.

Anders als bei konventionellen Veneers, ist das Abschleifen der gesunden Zahnsubstanz – zumeist bis auf den Zahnstift – nicht mehr erforderlich. Das Abnehmen der sogenannten Non-Prep Veneers stellt somit kein Problem dar, da die natürlichen Zähne keinen Schaden nehmen. Aufgrund Ihrer Beschaffenheit sind die Veneers ausgesprochen belastbar und versprechen Langlebigkeit (in der Regel bis zu 15 Jahren). Klinische Langzeituntersuchungen haben bereits bestätigt, dass innerhalb der ersten 6 Jahre nur 2 Prozent der Veneers verloren oder beschädigt wurden.

Bei der Behandlung mit Keramikverblendschalen handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff rein kosmetischer Natur. Dennoch werden Veneers auch zur Korrektur von Fehl- und Schiefstellungen eingesetzt. So kann eine Harmonisierung der Lachlinie erreicht werden, denn auch kleine Zähne können problemlos vergrößert werden. Unfallbedingt abgebrochene Zähne werden außerdem stabilisiert und Zähne mit dünnem Zahnschmelz oder Schmelzfrakturen werden geschützt.

Für die Verblendschalen ist Keramik das optimale Material, da es dem natürlichen Zahn am nächsten kommt. Zahnfarben können individuell angepasst werden, sodass ein ästhetisches Erscheinungsbild geschaffen wird. Die Veneers sind zudem farbbeständig – das heißt, dauerhaft weiße Zähne sind kein Wunschtraum mehr! Scheußliche Verfärbungen, die sich durch den Genuss von Lebens- und Genussmitteln auf den Zähnen festgesetzt haben, gehören der Vergangenheit an.

Daneben gibt es konventionelle Veneers, die auf dem Zahn montiert werden und nicht nur eingesetzt werden. Hierbei existiert jedoch keine Möglichkeit, den Eingriff rückgängig zu machen. In der Regel wird eine lokale Betäubung benötigt, da ein Großteil des Zahnes abgeschliffen werden muss.

Die Non-Prep Zahnverblendungen kosten pro Veneer etwa 500 Euro. Die Preise unterscheiden sich stark von Praxis zu Praxis. Generell wird eine Behandlung mit Veneers nicht von der Krankenkasse übernommen und muss vom Patienten selbst getragen werden. Im Allgemeinen bleibt festzuhalten, dass die Veneers sich sehr gut zur Korrektur von lokalen Verfärbungen, unbefriedigenden Zahnfarben, Zahnlücken und leichten Zahnfehlstellungen eignen.


Zahnbleichmittel aus der Apotheke

Manche sind damit gesegnet, andere wiederum wünschen es sich – ein strahlendes Lächeln. Was gibt es schöneres, als strahlend weiße und gesunde Zähne. Um strahlend weiße Zähne und ein wunderschönes Lächeln zu bekommen, gibt es im Bereich des Zähnebleichens, was in der Fachsprache auch Bleaching genannt wird, viele Möglichkeiten. Manch einer geht zum Zahnarzt und lässt sich mit einer speziellen Methode die Zähne aufhellen, andere gehen in den Supermarkt und kaufen sich aus der riesigen Auswahl von Zahnpasta mit Namen wie „Samtweiß“, „White Now“, „3 D White“ oder „White&Shine“ die gewünschte Packung um einige Wochen später aufgehellte Zähne zu bekommen.

Darüber hinaus gibt es noch eine dritte Variante Zahnbleichmittel aus der Apotheke. Hier werden eine Vielzahl unterschiedlicher Mittel angeboten. Die gängigsten Zahnbleichmittel aus der Apotheke sind Stripes, diese enthalten eine spezielle Bleichsubstanz und werden nach dem Zähneputzen einfach auf die Zähne geklebt und wirken über Nacht ein. Diese Prozedur mehrere Tage solange wieder holen, bis die gewünschte Aufhellung der Zähne erreicht ist. Damit man weiß, wie die Stripes richtig angewendet werden, gibt es vorher eine ausführliche Beratung in der Apotheke.

Bei einer Aufhellung der Zähne bieten die Zahnbleichmittel aus der Apotheke und die Zahnpasta aus dem Supermarkt gegenüber einer Zahnbehandlung beim Zahnarzt etliche Vorteile. Zum einen sind diese Zahnbleichmittel bedeutend günstiger und zum anderen tut die Anwendung  kein bisschen weh, was bei einer Zahnbehandlung beim Zahnarzt nicht zwangsläufig der Fall ist. Der einzige Unterschied zwischen dem Zahnbleichmittel aus der Apotheke und der Zahnpasta mit Aufheller besteht darin, dass man für die Anwendung der Zahnbleichmittel aus der Apotheke ein wenig Übung braucht. Damit am Ende ein strahlendes Lächeln heraus kommt, müssen alle drei Behandlungsmöglichkeiten mehrfach angewendet werden.


Mundhygiene contra Mundgeruch

Ein gesundes Lächeln strahlt nicht nur Freundlichkeit aus, es zeugt auch von guter Mundhygiene. Mundgeruch und Zahnbelag dagegen stoßen ab. Wer ein Paradies für Zahnstein, Plaque und Bakterien im Mund schafft, muss sich über diese negativen Folgen nicht wundern. Er wird es schwer haben, mit solchen Defiziten noch attraktiv oder kompetent zu erscheinen. Nicht die Frauen sondern der Zahnschmelz schmilzt dahin.

Das kleine einmaleins der Mundhygiene: Zähne putzen

Dabei ist heute hinlänglich bekannt, was man für die Mundhygiene beachten muss und dies stellt auch keine allzu hohen Anforderungen: Regelmäßiges Zähneputzen beseitigt Mundgeruch, Plaque oder Bakterien im Mund und beugt so Zahnstein und Parodontose vor. Mundgeruch entwickelt sich dabei nicht nur durch den Zahnbelag, sondern auch durch andere Bakterien im Mund, etwa auf der Zunge. Es gilt also auch hier gründlich auf die Mundhygiene zu achten. Oft ist man sich des eigenen Mundgeruchs gar nicht bewusst, aber glauben Sie es ruhig – Ihre Mitmenschen sind sich dessen bewusst. Helfen Sie deshalb sich und anderen.

Bautechnische Mängel – Zahnstein zerstört den Zahnschmelz

Mundhygiene beugt zwar Mundgeruch und anderen Erkrankungen vor, da Plaque und Bakterien im Mund aber recht hartnäckig sind, sollte der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt dennoch Pflicht sein. Da man sich nicht durchgängig die Zähne putzen kann, bildet sich immer etwas Zahnbelag, der den Zahnschmelz angreifen kann. Zahnstein ist die Folge. Dieser sieht nicht nur unschön aus, sondern bedroht auch die Gesundheit ihres Gebisses. Ist ein Zahn erst einmal befallen, kann sich der Zahnstein ausbreiten und ihn komplett zerstören, was wiederum zu Mundgeruch und Zahnschmerzen führt. Oft hilft dann nur noch die komplette Entfernung des Zahns. Sorgen sie deshalb für ihren Zahnschmelz, er wird es ihnen danken und frei von Zahnbelag und anderen Bakterien im Mund bleiben.

Soft Skill durch hartes Zubeißen

Mundgeruch und mangelnde Mundhygiene sind also nicht schwer aufrecht zu erhalten. Das ist umso wichtiger, da Zahnstein, Plaque und Co. nicht bloß der Attraktivität schaden, sondern auch beruflich einen schlechten Eindruck hinterlassen. Ein Lächeln ohne Zahnbelag und mit blendend weißem Zahnschmelz ist die beste Visitenkarte. Geben Sie deshalb also kein Pardon für Bakterien im Mund.


Karies – Diagnose und Behandlung

Wenn Sie zu den Menschen gehören, welche ihre Zähne schätzen, pflegen und bis ins hohe Alter gesund erhalten möchten, dann stellt Karies für Sie sicher ein interessantes Thema dar.

Karies ist eine Erkrankung des Zahnes, welche sich durch eine individuelle Vorsorge enorm vermindern lässt. Ein zentraler Grundsatz besteht in diesem Zusammenhang darin, dass die entsprechende Nahrungsaufnahme dazu beitragen kann. Dabei sollten Sie stark zuckerhaltige Speisen vermeiden. Dies hat den Vorteil, dass sich an Ihren Zähnen keine übermäßige Plaque bilden kann, welche in der Zahnmedizin eindeutig als Voraussetzung für die Bildung von Karies erwiesen hat. Nicht nur Speisen mit einem hohen Gehalt an Kohlenhydraten sondern auch Getränke und süße Obstsorten fördern die Entstehung von Karies. In diesem Bezug ist es günstig, wenn Sie beispielsweise Cola und süße Säfte meiden.

Wenn Sie ihre Zähne gegen Karies stärken möchten, dann können Sie dies dadurch umsetzen, wenn Sie viel Kalzium durch Milch aufnehmen. Daneben ist Wasser empfehlenswert, da eine hohe Konzentration an Mineralien, insbesondere Fluor enthalten ist. Kalzium und Fluor sind bekannt als zahn- und knochenstärkende Substanzen. Zur Vermeidung von Karies können Sie viel knackiges rohes und nicht so weich gekochtes Gemüse verzehren, welches die Widerstandsfähigkeit der Zähne und deren Festigkeit stärkt.

Die richtige Zahnpflege steht bei Ihnen sicherlich im Mittelpunkt. Damit erreichen Sie ebenfalls einen zuverlässigen Effekt gegen die Entstehung von Karies. Das gründliche Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide ist empfehlenswert. Bei einer Kontrolle beim Zahnarzt, welche Sie zweimal jährlich durchführen, sollten Sie auf die Entfernung von Zahnstein achten.

Karies entsteht durch einen Entkalkungsvorgang des Zahnes. Umgangssprachlich wird die Zahnkaries auch als Zahnfäule bezeichnet, welche durch eine Kombination von Mikroben, Zucker und eine mangelhafte Pflege der Zähne entsteht. Die Ursache für Karies ist ein zu weicher und damit empfindlicher Schmelz des Zahnes. Bakterien wie Streptokokken können in den aufgeweichten Zahnschmelz eindringen. Nehmen Sie mit Ihrer Nahrung viel Zucker auf, dann trägt das Bakterium dazu bei, dass eine Säurebildung entsteht, wobei Zucker zu Milchsäure umgewandelt wird. Diese aggressive Säure zerstört den Zahnschmelz und dieser kann porös werden und ausbrechen. Wenn Sie eine Zahnkaries unbehandelt lassen, dann kann es passieren, dass der Zahnnerv ebenfalls durch die Karies beeinträchtigt und der Zahn sogar im Inneren von Fäulnis befallen wird. Aus diesem Grund muss ein Zahn extrahiert werden, wenn die Karies zu weit fortgeschritten ist.


Zahnbrücken – eine gute Alternative

Neben Vollprothesen, Teilprothesen, Zahnkronen und Zahnimplantaten gibt es noch eine weitere Alternative wenn es um den Zahnersatz geht und das sind Zahnbrücken.

Zahnbrücken kommen immer dann in Frage, wenn es gilt einen Zahn oder mehrere Zähne zu ersetzen. Wenn der Zahnarzt im Oberkiefer oder Unterkiefer mehrere Zähne entfernen muss und die Lücke über einen längeren Zeitraum nicht gefüllt wird, dann besteht immer die Gefahr dass sich die benachbarten Zähne versetzen und sich so die Lücke im Laufe der Zeit verschiebt. Das hat in den meisten Fällen zur Folge dass die Fähigkeit zu beißen und zu kauen beeinträchtigt wird. In diesem Fall ist eine Zahnbrücke immer empfehlenswert.

Um eine passgenaue Zahnbrücke zu bekommen, muss nach dem Ziehen der Zähne ein Abdruck gemacht werden. Anhand dieses Abdrucks fertigt das Zahnlabor dann die Brücke an. Was das Material für Zahnbrücken angeht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, doch in der Regel empfehlen Zahnärzte ihren Patienten eine Zahnbrücke aus Keramik. Keramische Zahnbrücken haben mehrere Vorteile. Zum einen halten sie bei der richtigen Pflege sehr lange und zum anderen kann der Zahnarzt eine Zahnbrücke aus Keramik besser in der Farbe anpassen. Nachdem der Abdruck gefertigt worden ist, bekommt der Patient zunächst eine provisorische Zahnbrücke. Erst wenn die spätere Brücke angefertigt wurde, wird sie an den noch vorhandenen Zähnen angebracht, die dann als eine Art Pfeiler oder Anker dienen.

Die meisten Zahnbrücken sind flexibel und können herausgenommen werden. Wenn eine Zahnbrücke ein Leben lang halten soll, dann ist es sehr wichtig dass die Zähne an denen die Brücke befestigt worden ist, auch gut gepflegt werden. Durch die Aufhänger aus Metall die an den natürlichen Zähnen befestigt werden, kann es im Laufe der Zeit zu einem Abrieb der Zähne kommen. Um diesem Abnutzungseffekt entgegen zu wirken, ist es von Vorteil wenn die Zähne mit einer Zahncreme geputzt werden die viel Fluorid enthält. Nur so bleiben die Zähne stabil und auch der wichtige Zahnschmelz der die Zähne umgibt, wird so gehärtet.

Zahnbrücken die fest im Mund installiert werden sind effektiver, aber auch teurer. In diesem Fall kann die Brücke nicht wie eine Prothese oder Teilprothese aus dem Mund genommen werden, sondern bleibt fest verankert. Besonders bei jüngeren Menschen werden in der Regel feste Zahnbrücken verwendet, da die natürlichen Zähne in jungem Alter noch deutlich stabiler und fester sind als die Zähne bei einem älteren Menschen. Eine Zahnbrücke kann aber auch mit einer bereits bestehenden Prothese verbunden werden.


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