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Zahnbleichmittel aus der Apotheke

Manche sind damit gesegnet, andere wiederum wünschen es sich – ein strahlendes Lächeln. Was gibt es schöneres, als strahlend weiße und gesunde Zähne. Um strahlend weiße Zähne und ein wunderschönes Lächeln zu bekommen, gibt es im Bereich des Zähnebleichens, was in der Fachsprache auch Bleaching genannt wird, viele Möglichkeiten. Manch einer geht zum Zahnarzt und lässt sich mit einer speziellen Methode die Zähne aufhellen, andere gehen in den Supermarkt und kaufen sich aus der riesigen Auswahl von Zahnpasta mit Namen wie „Samtweiß“, „White Now“, „3 D White“ oder „White&Shine“ die gewünschte Packung um einige Wochen später aufgehellte Zähne zu bekommen.

Darüber hinaus gibt es noch eine dritte Variante Zahnbleichmittel aus der Apotheke. Hier werden eine Vielzahl unterschiedlicher Mittel angeboten. Die gängigsten Zahnbleichmittel aus der Apotheke sind Stripes, diese enthalten eine spezielle Bleichsubstanz und werden nach dem Zähneputzen einfach auf die Zähne geklebt und wirken über Nacht ein. Diese Prozedur mehrere Tage solange wieder holen, bis die gewünschte Aufhellung der Zähne erreicht ist. Damit man weiß, wie die Stripes richtig angewendet werden, gibt es vorher eine ausführliche Beratung in der Apotheke.

Bei einer Aufhellung der Zähne bieten die Zahnbleichmittel aus der Apotheke und die Zahnpasta aus dem Supermarkt gegenüber einer Zahnbehandlung beim Zahnarzt etliche Vorteile. Zum einen sind diese Zahnbleichmittel bedeutend günstiger und zum anderen tut die Anwendung  kein bisschen weh, was bei einer Zahnbehandlung beim Zahnarzt nicht zwangsläufig der Fall ist. Der einzige Unterschied zwischen dem Zahnbleichmittel aus der Apotheke und der Zahnpasta mit Aufheller besteht darin, dass man für die Anwendung der Zahnbleichmittel aus der Apotheke ein wenig Übung braucht. Damit am Ende ein strahlendes Lächeln heraus kommt, müssen alle drei Behandlungsmöglichkeiten mehrfach angewendet werden.


Stevia – Süßkraft aus der Natur

Bei Stevia handelt es sich um ein Produkt der Pflanze Stevia rebaudiana (bezeichnenderweise auch “Süßkraut” oder “Honigkraut” genannt), die aus Südamerika stammt. Stevia ist ein natürlicher Süßstoff – ein pflanzlicher und natürlicher Zuckerersatz, der in Japan schon seit den 70er Jahren verwendet wird. Das Besondere an Stevia ist, dass er eine bis zu 300-fache Süßkraft von Zucker hat, dabei die Zähne nicht angreift, sondern schont. Darüber hinaus kann Stevia auch von Diabetikern verwendet werden, da der Blutzuckerspiegel nicht erhöht wird. Die Süßkraft stammt dabei aus den laubartigen Blättern der Stevia rebaudiana.

Stevia rebaudiana

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Paraguay und wächst heute in Brasilien und Paraguay in natürlichen Vorkommen. Die indigene Bevölkerung nutzt sie schon seit Jahrhunderten als natürlichen Süßstoff. Es handelt sich dabei um eine krautige, subtropische Pflanze, die bis zu 100 Zentimeter hoch wird und laubartige Blätter hat, die circa drei Zentimeter lang werden. Die Stevia rebaudiana gehört zur Familie der Korbblütler und blüht weiß. Sie ist wärmeliebend und nicht frosthart und muss deswegen jedes Jahr aufs Neue kultiviert werden. Die Blätter werden dabei im September oder Oktober vor dem ersten Frost geerntet. Tritt kein Frost ein, kann die Pflanze bis zu sechs Jahre lang genutzt werden.

Etwaige Risiken und Vorteile

Eine vermutete mögliche Begünstigung von Krebs, der Verdacht auf eine genotoxische Wirkung (Veränderung des menschlichen Erbguts) und eine etwaige Einschränkung der menschlichen Fruchtbarkeit haben bislang die Einführung von Stevia in der EU verhindert. Neueste Studien haben allerdings Verdachtsmomente entkräftet, daher wird es Stevia vermutlich auch in der EU bald geben, zumal in Japan über Jahrzehnte hinweg keine negativen Erfahrungen gesammelt wurden.

Studien haben außerdem eine blutdrucksenkende, blutzuckersenkende und gefäßerweiternde Wirkung von Stevia festgestellt. Er blockiert außerdem die Plaque-Neubildung und ist deswegen günstig für Zähne. Vor allem die ersten genannten Eigenschaften machen Stevia geeignet für Diabetiker.

Die Lebensmittelindustrie entdeckt deswegen Stevia zunehmend für sich, da der natürliche Süßstoff nur einen minimalen Bruchteil der Kalorien von Zucker enthält und außerdem temperaturresistent ist. Daher kann er auch beim Kochen und Backen verwendet werden (im Gegensatz zum bislang verwendeten Süßstoff Aspartam). Frankreich hat deswegen als bisher einziges EU-Land den Vertrieb von Stevia zunächst zeitlich befristet erlaubt. In Deutschland kann man Stevia ganz normal online kaufen.


Diagnostic Imaging – Bildgebende Verfahren in der Medizin

Heute kann sich niemand mehr vorstellen, wie die Medizin ohne einen Blick ins Innere unseres Körpers auskommen könnte. Vor der Entdeckung unsichtbarer, hochenergetischer Strahlung durch Wilhelm Conrad Röntgen war es eine fantastische Vorstellung, in den lebenden Menschen und durch ihn hindurch zu schauen. Die erste Röntgen-Aufnahme stammt aus dem Jahr 1895 und zeigt die Handknochen der Ehefrau des späteren Nobelpreisträgers.

So fing an, was wir heute unter dem Begriff Diagnostic Imaging zusammenfassen. Bildgebende Verfahren nennen wir das im Deutschen. Mittlerweile zählen dazu nicht nur Verfahren wie die „X-rays“, wie die Röntgen-Strahlen im Englischen heißen. Die Entwicklung im 20. Jahrhundert hat die Röntgen-Technik verfeinert. Heute registriert ein digitaler Bildprozessor das Abbild der Strahlung, die Arzthelferin muss nicht mehr in die Dunkelkammer. Mit weniger Röntgen-Strahlung kommen diese Geräte nun aus, zum Wohle des Patienten: Denn die „X-rays“ können bekanntlich in Überdosen Tumore und Mutationen verursachen.

Ebenfalls mit Röntgen-Strahlung arbeitet die „Computer-Tomographie“ (CT). Eine Vielzahl einzelner Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln verarbeitet ein Computer zu einem fein differenzierten Bild. Auf dieser Darstellung sind erheblich mehr Details erkennbar als auf der simplen Durchleuchtung. 50 bis1000 mal höher ist freilich auch die Strahlendosis im Verglich zur „Ein-Klick“-Aufnahme. Daraus ergibt sich für den Arzt eine immer wieder schwierige Abwägungsfrage.

Abwägen muss der Mediziner auch den Einsatz radioaktiver Substanzen. Denn auch die erzeugen ja riskante Strahlung, hingegen kann ja auch nicht anders „fotografiert“ werden. Allerdings sind die Stoffe so gewählt, dass die Radioaktivität schnell verflogen ist. Oder aber, Ihr Körper scheidet die „Radiopharmaka“ rasch wieder aus. Das Prinzip all dieser Methoden: Die „Marker“, wie die Injektionslösungen genannt werden, reichern sich in unterschiedlichen Geweben, teils mehr, teils weniger an. So können zum Beispiel Tumore sicher erkannt werden. Sie kennen vielleicht die „Szintigraphie“, ein Routineverfahren in der Schilddrüsen-Diagnostik. Bei einer Reihe ähnlicher Verfahren ist das Prinzip dasselbe: Die „Positronen-Emissions-Tomographie“ (PET) und die „Single Photon Emission Computed Tomography“ (SPECT), im Deutschen auch „Einzelphotonen-Emissions-Tomographie“ genannt. All diese Systeme beruhen auf der Nutzung der Radioaktivität.

Kernphysiker haben eine Technik entwickelt, die Drehung („spin“) von Atomkernen im magnetischen Feld zu messen und daraus Bilder zu produzieren. Die „Diagnostic Imagings“ wären ärmer ohne sie: „Kernspinresonanz-Spektroskopie“ (NMR) und „Magnetresonanz-Tomographie“ (MRT) sind ihre etwas schwer zu merkenden Namen. Sie gelten als schonend, weil risikoarm. Nur Schwangere und Menschen mit Herzschrittmacher sollen den starken Magnetfeldern vorsichtshalber nicht ausgesetzt werden.

Für den Organismus und auch seine Leibesfrucht gänzlich nebenwirkungsfrei ist die „Sonographie“. Bestimmt hat der Arzt schon mal ein solches „Ultraschall“ bei Ihnen gemacht. Das System sendet und empfängt unhörbare, kurzwellige Schallwellen und verwandelt das Echo in ein Life-Video. Die Vorbilder der Technik sind Wale und Fledermäuse, die sich mit ihrem biologischen Echolot ein Abbild ihrer Umwelt zeichnen. Die Sonographie hat einen weiteren Vorteil: Der Arzt sieht die Bilder in Echtzeit und kann nach Belieben den Körper absuchen.

Als zusätzliches Hilfsmittel, das die übrige Diagnostik unterstützt, wird manchmal die Thermographie heran gezogen. Das Foto einer Infrarot-Wärmebildkamara zeigt Körperbereiche abweichender Durchblutung an.


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